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November
2009:
Transit
Wirklichkeit, ein Roman von KD Regenbrecht:
ISBN 978-3-925805-55-4, 296 Seiten gebunden (Hard-cover), 29,90 Euro
Helga
und Gudrun haben sich in der Hausbesetzerszene Berlins kennen gelernt.
Helga macht aus ihren gemeinsamen Erlebnissen ein Theaterstück, dessen
verschiedene Stadien der Realisation der Leser miterleben kann. Gudrun fühlt
sich missbraucht und sinnt auf Rache, weil sie ihrer Freundin das Recht
abspricht, die gemeinsam erlebte Geschichte in die Öffentlichkeit zu
zerren.
Während
im Theater Proben und schließlich Uraufführung Gestalt annehmen, überschlagen
sich um sie herum die historischen Ereignisse. Während der Proben fällt
die Mauer, tanzen die Menschen am 9. November 1989 auf der Berliner
Mauer, und Gudrun ist dabei. Im März 1990 finden die Uraufführung und
der Mordanschlag Gudruns auf Helga statt, zur gleichen Zeit wie die
Ersten Freien Wahlen in der DDR, die am 3. Oktober der Bundesrepublik
Deutschland beitritt. Auch in der DDR haben sich die Bürger dazu
entschieden, ihre eigene Geschichte zu schreiben und aufzuführen.
„Transit
Wirklichkeit“, der Roman einer Wende, die sich nicht auf das
vordergründige und oberflächliche Geschehen der Wiedervereinigung
reduzieren lässt. „Transit Wirklichkeit“ schafft den Durchbruch zu
intensiveren Wirklichkeiten.
Lesen
Sie hier die vollständige Pressemitteilung und schauen Sie sich
hier den Umschlag an.
Oktober
2009:
Thomas Pynchon: Inherent Vice
Pressestimmen
"Inherent Vice is the funniest book Pynchon has written.
It's also a crazed and majestic summary of everything that makes him a
uniquely huge American voice. It has the moral fury that's fueled his
work from the start - his ferociously batshit compassion for America and
the lost tribes who wander through it."
--Rolling Stone
"The new Pynchon: a beach read and a heartstring puller. It's
almost surreal."
--Entertainment Weekly
"A Great American Read-a terrific pastiche of California noir,
wonderfully amusing throughout (and hard to quote from in a family
newspaper because of the frequent use of, uh, colorful spoken language)
and a poignant evocation of the last flowering of the '60s, just before
everything changed and passed into myth or memory."
--Washington Post
"How pitch-perfect noir can one get?"
--Chicago Tribune
Anmerkung KDR: Die
deutsche Übersetzung (Titel in etwa "Innewohnender Mangel"
oder "Inhärentes Laster") ist für nächstes Jahr angekündigt und das
Original ist wegen des shit-geschwängerten LA-Slangs der späten 1960er
Hippie-Ära (Surf-Music und Charles Manson) nicht ganz einfach lesbar,
aber es macht wirklich Spaß!
Juli - September 2009:
TC
Boyle: Die Frauen
Aus der
Amazon.de-Redaktion
Tadashi Sato ist enttäuscht. In einem acht Jahre alten Stutz ist der
junge Japaner zum Anwesen des weltberühmten amerikanischen Architekten
Frank Lloyd Wright gefahren, um dort von seinem Vorbild gegen Bezahlung
in die Geheimnisse des ästhetischen Hausbaus eingewiesen zu werden –
um muss erst einmal zum Kohlschneiden, Maisblättern und Kartoffelschälen
in die Küche. Überhaupt ist sein Idol ganz anders, als er es sich erträumt
hat: geizig ist er, egoistisch, mit allerlei Allüren. Aber: ist er das
wirklich, oder; ist er vielmehr nicht gerade alles? Hat er einfach alle
Facetten zwischen Genie und Biedermann?
In Die Frauen stürzt
der US-amerikanische Autor T.C. Boyle, der in Santa Barbara gemeinsam
mit seiner Frau und seinen drei Kindern selbst ein Wright-Haus bewohnt,
ein weiteres Mal eine Ikone der US-Kulturgeschichte vom Sockel. In Dr.
Sex hatte es den als voyeuristisch und paranoid geschilderten
Sexualforscher Alfred Kinsey getroffen, in Willkommen in Welville
wurde der Gesundheits- und Zerealienfanatiker John Harvey Kellogg (einem
Miterfinder der Cornflakes) aufs Korn genommen.
In Die Frauen wird
Wrights Leben aus der Sicht Tadashi Sato geschildert, vor allem aber aus
der Perspektive jener drei Ehefrauen, die im Leben des Architekten eine
herausragende Rolle spielten. Dabei nähert sich Boyle seinem Opfer und
dessen skurrilen Eigenheiten einmal mehr durchaus mit Sympathie,
zeichnet den emotionalen Bogen beim Leser über Verwunderung bis hin zu
strikter Ablehnung: dem genialen Schachzug geschuldet, dass ja auch die
Frauen Wright mit Liebe, aber auch Hass gegenüber gestanden haben.
Seit jeher gilt Boyle als
Enfant terrible und Punk-Autor des Literaturbetriebs. Dabei schreibt er
eine gemessene, geschliffene, fast schon klassische Prosa, die in ihrer
Architektur – zumindest in der großartigen Übersetzung durch Kathrin
Razum und Dirk van Gunsteren – in vielen Aspekten an die Texte Thomas
Manns erinnert. Die Frauen ist da nicht anders. Großartige
Literatur, unterhaltsam auf höchstem Niveau. -- Stefan Kellerer
März/Mai 2009
Paul
Auster: Der Mann im Dunkel
Das Buch habe ich
gerade gelesen und ich finde es wirklich inspirierend; kulturnews.de
meint dazu:
Manche Leute mögen diese Wendung belächeln, aber das können sie
nur, weil sie von der Welt keine Ahnung haben. Menschen sterben an
gebrochenem Herzen. Das geschieht jeden Tag, und es wird geschehen bis
ans Ende aller Zeiten. Paul Auster macht abgegriffene Sätze wieder fühlbar.
Auf gerade mal 220 Seiten erzählt er von generationsübergreifenden Gefühlen,
webt passend zur US-Wahl eine politische Parabel ein. Über sein großes
Einfühlungsvermögen für die Liebe und den Schmerz seiner Hauptfiguren
kommt er der Idee, was Menschsein wirklich bedeutet, so nah wie kaum ein
Autor zuvor. In "Mann im Dunkel" hantiert Auster meisterlich
mit verschiedenen Fiktionsebenen, er lässt sie scheinbar
ineinanderlaufen und nähert sich der perfekten Entsprechung von Inhalt
und Form. Hauptfigur und Erzähler ist der 72-jährige Literaturkritiker
August Brill. Ans Bett gefesselt kämpft er gegen die Schlaflosigkeit
und flieht vor den quälenden Erinnerungen an seine verstorbene Frau,
indem er Geschichten erfindet. Doch er kommt nicht umhin, sich seiner
Wirklichkeit zu stellen, denn mit ihm leben seine Tochter und die
Enkelin. Auch sie haben ihren Schmerz, der sie die Nächte durchwachen lässt.
Und ganz am Ende steht ein Satz, der jedem Leser einen Kloß in den Hals
drückt, dabei aber all die intelligenten Betrachtungen des Romans in
sich trägt und in seiner Einfältigkeit nur um so mehr unterstreicht,
dass man es mit dem vielleicht wichtigsten Buch dieses Jahrzehnts
zu tun hat: "Die wunderliche Welt dreht sich weiter." (cs)
Hier
geht es zur englischen
Originalausgabe und hier zu den früheren Empfehlungen
Jan/Feb 2009
Louann Brizendine: Das weibliche Gehirn: Warum Frauen
anders sind als Männer
Pressestimmen
"Louann Brizendine kann sehr anschaulich komplexe physiologische
Zusammenhänge erklären." Psychologie heute
"Brizendines Thesen
lösten unter Hirnforschern, Hormonspezialisten, Psychiatern und
Soziologen kontroverse Diskussionen aus und sprengten den Small Talk auf
jeder Party."
Handelsblatt
"Louann Brizendine,
Professorin an der University of California, schärft mit ihrem
Bestseller 'Das weibliche Gehirn' den Blick für die Stärken der
Frau."
Hamburger Abendblatt
Kurzbeschreibung
Warum gebrauchen Frauen 20.000 Wörter am Tag, Männer hingegen nur
7.000? Warum erinnern sich Frauen an Konflikte, von denen Männer
meinen, es habe sie nie gegeben? Die Neuropsychiaterin Louann Brizendine
präsentiert neueste Erkenntnisse der Gehirnforschung und erklärt,
warum Frauen die Welt so gründlich anders sehen als Männer. Das
umfassende Buch über die Besonderheiten des weiblichen Gehirns.
Über den Autor
Louann Brizendine studierte Neurobiologie an der University of
California in Berkeley, der Yale und Harvard University und dem
University College in London. Heute lehrt sie Neuropsychiatrie an der
University of California in San Francisco. Sie ist Gründerin der
Women's and Teen Girls' Mood and Hormone Clinic. Mit ihrem Mann und
ihrem Sohn lebt sie in San Francisco
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