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Alle Rechte vorbehalten © All rights reserved by Klaus-Dieter Regenbrecht 1998 - 20
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Ein Trip durch das Europa des 20. Jahrhunderts, von Rom in das Bürgerkriegsgebiet des ehemaligen Jugoslawiens:

Jäger und Gejagter:

Tod eines Doppelgängers

Tabu Litu Buch 7: Erzählung, ISBN: 3-925805-07-9, 96 Seiten; 7,40 Euro

 
"Von einer Liebesbeziehung in Rom bis in den Bürgerkrieg des früheren Jugoslawiens führt KDR sein literarisches alter ego Karl-Dorian Rotzner in seinem neuesten Buch. Auf 90 Seiten, innerhalb weniger Stunden, wird aus dem leicht spinnerten Kado einer, der die Herausforderung annimmt. Und angesichts eines brutalen Krieges, viel näher als es Vietnam oder Palästina jemals waren, muss sich eine Generation stellen, muss handeln. So konkret politisch war Regenbrecht selten." (Rhein-Zeitung 8.11.1994)
 
 
"Die Täter-Opfer-Konstellation, das Ursache-Wirkungsprinzip, die immer offene Schuldfrage sind der Angelpunkt eines spannenden Krimis, in dem der bisher leider nur Insidern bekannte Autor, der es verdient hätte, endlich von einem großen Verlag 'entdeckt' zu werden, die Verzahnung seiner Handlungs-, Beziehungs- und Sprachebenen anlegt. Spannung von der ersten Zeile an."
(T5 Journal Kaiserslautern Juni 1995)
 

Leseprobe:

 

Als sie mit ihrem Wagen aus dem Schiffsbauch in den Hafenbereich einfuhren, war schon wieder die übliche Betriebsamkeit ausgebrochen. Karl-Dorian und Roger fuhren langsam durch die Gassen des Hafenviertels und der Altstadt. Es war gar nicht so einfach, ein Zimmer zu finden. Die angeschlagene Stadt war voll. Internationale Touristen wie vor dem Bürgerkrieg, viele allerdings kamen nun wegen des Bürgerkriegs. In Split waren sie nahe genug dran, aber dennoch in relativer Sicherheit. Die letzten übriggebliebenen Kampfgebiete Kroatiens lagen weiter im Lande. Angehörige von Hilfsorganisationen aus aller Welt. Deutsche Söldner, die als Scharfschützen ihr Geld verdienten, gaben es hier auf ihren Kurzurlauben wieder aus. Flüchtlinge ohne Habe, Verletzte, Verstümmelte, Agenten und Spione, Waffenhändler und Samariter überall. Und Medienleute.

Eine merkwürdige Stimmung herrschte, Anspannung und Vergnügungssucht. Verzweiflung und Aggressivität, Überheblichkeit und Fassungslosigkeit. Viele waren völlig leer, verwüstet. In nur zehn Minuten bekam man hier Gesichter zu sehen, in denen alles geschrieben stand. Was in Ancona nur Ahnung gewesen war, wurde hier zur furchtbaren Gewissheit. So muss es damals in Spanien gewesen sein, ging es Kado durch den Kopf. Der Bürgerkrieg war hier kein moderner Krieg, wie ihn die Amerikaner im Irak vorgeführt hatten. Dieser Krieg war wie der Bürgerkrieg in Spanien, brutal und barbarisch, ungeschminkt und ohne technischen Firlefanz. Hier ging es gegen jeden Einzelnen, Kroaten, Serben, Bosnier, Moslem, Christ, Mann und Frau, Kind und Greis.

Weitere Leseproben: Roger und Kado
Angela und Kado (Erotik Tour Teil 1) s.a.

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