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Transit
Wirklichkeit, ein Roman von KD Regenbrecht:
ISBN 978-3-925805-55-4, 296 Seiten gebunden (Hard-cover), 29,90 Euro
Helga
und Gudrun haben sich in der Hausbesetzerszene Berlins kennen gelernt.
Helga macht aus ihren gemeinsamen Erlebnissen ein Theaterstück, dessen
verschiedene Stadien der Realisation der Leser miterleben kann. Gudrun fühlt
sich missbraucht und sinnt auf Rache, weil sie ihrer Freundin das Recht
abspricht, die gemeinsam erlebte Geschichte in die Öffentlichkeit zu
zerren.
Während
im Theater Proben und schließlich Uraufführung Gestalt annehmen, überschlagen
sich um sie herum die historischen Ereignisse. Während der Proben fällt
die Mauer, tanzen die Menschen am 9. November 1989 auf der Berliner
Mauer, und Gudrun ist dabei. Im März 1990 finden die Uraufführung und
der Mordanschlag Gudruns auf Helga statt, zur gleichen Zeit wie die
Ersten Freien Wahlen in der DDR, die am 3. Oktober der Bundesrepublik
Deutschland beitritt. Auch in der DDR haben sich die Bürger dazu
entschieden, ihre eigene Geschichte zu schreiben und aufzuführen.
„Transit
Wirklichkeit“, der Roman einer Wende, die sich nicht auf das vordergründige
und oberflächliche Geschehen der Wiedervereinigung reduzieren lässt.
„Transit Wirklichkeit“ schafft den Durchbruch zu intensiveren
Wirklichkeiten.
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