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Die Reisen des Johannes
Erzählung

Leseprobe aus der Mitte der Erzählung:

Die Entscheidung zwischen Polen und USA, man mag es kaum glauben, fiel bei der Mehrzahl der Emigranten zugunsten der Schweiz aus, erst dann kam die USA auf Platz zwei, gefolgt von Polen und Österreich. Ich hatte mir die Frage selbstredend mehrfach schon gestellt, ich hätte nach Frankreich gehen können, dann aber nicht nach Metz, Lothringen, sondern eher in den Süden, Provence musste es nicht sein, eher die Südwestseite des Massif Central, zwischen Mittelmeer und Atlantik gelegen, nicht weit von Spanien – Languedoc Roussillon oder Midi-Pyrénées, später vielleicht. Meine persönliche Furcht war immer, dass es, wenn es dann irgendwann, und das war nur eine Frage der Zeit, einen richtigen Crash an der Börse gab, gut wäre, auf dem Land zu sein, möglichst weit weg von einer großen Stadt.

Denn in einem solchen Falle, wenn alle Termingeschäfte und virtuellen Verschiebereien platzten, dann wäre plötzlich kein Getreide mehr da, um Brot zu backen, kein Gemüse, das man kochen oder Fleisch, das man auf den Grill legen konnte. Ohne dass ein Gramm Lebensmittel weniger auf der Erde wäre, hätten sie die virtuelle Qualität der Anlagen übernommen und mit ihnen ihre Realität verloren. Es wäre nichts mehr verfügbar. Und dann war es gut, auf dem Land zu sein, direkt am Feld, bei den Wiesen, Wäldern und den Ställen. Vor den Städtern konnte man einigermaßen sicher sein. Sie würden sofort ausschwärmen und ihre Megapolis verlassen wollen, aber sie kämen nicht weit, denn der Sprit ginge natürlich auch aus. Ein Häuschen auf dem Land mit Garten und ein paar Hühnern, Kaninchen, war nicht die beste Investition renditemäßig betrachtet, aber für ein Wesen aus Fleisch und Blut womöglich die einzige Überlebenschance. Polen wäre also gar keine so üble Wahl, sich in die Lage zu versetzen, sich selbst wenigstens einige Wochen am Leben erhalten zu können

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© 2008, Klaus-Dieter Regenbrecht 

 

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