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Aktuelle Pressemitteilungen


November 2011: Auf dem Weg zu neuen Usern
KD Regenbrecht und sein Tabu Litu Verlag setzen weiter konsequent auf die neuen Möglichkeiten

Als Regenbrecht 1998 mit http://www.kloy.de ins weltweite Web einstieg, war er sicher einer der ersten Literaten, die den Schritt ins Internet wagten. Ein auch künstlerisch lohnender Schritt, wie sich zeigen sollte. Die über 200 Seiten starke Webpräsenz wird nach wie vor sehr gut frequentiert.
Natürlich haben sich die Aktivitäten des Autors damit nicht erschöpft, sondern sind ausgedehnt worden auf social networks wie facebook, einen eigenen Youtube Kanal mit Leseproben- Videos und Pläne für e-Publishing von bereits gedruckt vorliegenden Büchern.

„Da ich all das mehr oder weniger alleine mache, und meine Kapazitäten nicht unendlich sind, dauert es immer ein wenig, bis alles realisiert werden kann“, so Regenbrecht, „immerhin arbeite ich ja auch an einem neuen Roman.“ Zurzeit sind zwei Leseproben aus den Erzählungen „Die Reisen des Johannes“ und „Jäger und Gejagter: Tod eines Doppelgängers“ auf dem Videokanal zu sehen und zu hören. „Ich finde das alles ungemein spannend und inspirierend“, so der Autor weiter, immer auf der Suche nach seinen Themen und Stoffen an neuen literarischen Ufern. Januar 2012 sind zwei weitere Videos dazugekommen: Leseproben aus einem Gedicht "B.C.: Im Paradies" und der Erzählung "Belt Guard".  


März 2011:
Die Rheinland-Papiere – „Rheinische Saga der Moderne“ zur Bundesgartenschau in Koblenz 2011


Koblenz. "Aktueller kann eine Story derzeit nicht sein: Um Ansprüche von NS-Zwangsarbeitern einzulösen, dreht eine weltweit operierende Rächerorganisation das ganz große Ding: In Piratenmanier bringt sie Nazi-Beutegold auf“ schrieb die Rhein-Zeitung Koblenz zum Roman „Die Rheinland-Papiere“ von Klaus-Dieter Regenbrecht. Sie fuhr fort: „Stoff, aus dem ein Drehbuch geschrieben werden könnte mit jeder Menge Hollywood-reifer Zutaten. Da gibt es Wagnerbrünstige Szenen, Walküren, Loreley lässt ihren Zauber wirken und Wanda Wonderma, Pornostar wie aus dem Comic, stelzt durch die Szenerie.“
Darum geht es in dem Roman über das romantische Rheintal von heute, um die Loreley und die Liebe, um das Rheingold und die Macht der Nazis und der Nibelungen, um Verbrechen und Verschwörung. Ein spannender Roman: Was hat es mit den Rheinland-Papieren auf sich? Dreh- und Angelpunkt der Romanhandlung ist die Aufführung von Wagners Rheingold-Oper am Deutschen Eck in Koblenz und dem Raub eines Schatzes, von dessen Ausmaßen wohl niemand, außer den Räubern selbst, eine Vorstellung hat. Der Roman hat gleich nach seinem Erscheinen Aufsehen erregt: „372 Seiten prall gefüllt mit Nazis, ehemaligen Zwangsarbeitern, Pornostars und Volkshochschul-Schreibgruppen, der Anti-Held Kado mittendrin, ein furioses Spiel mit Identitäten und schönem Schein. Kein Stein bleibt auf dem anderen, nichts ist am Ende so fest gefügt, wie es am Anfang noch den Eindruck machte.“ (TK in RPS-Medien)

Der Roman „Die Rheinland-Papiere“ bietet anspruchsvolle Unterhaltung mit einer spannenden Handlung, Realitätsnähe und ironische Distanz mit spritzigen Dialogen.
KD Regenbrecht: Die Rheinland-Papiere, Tabu Litu Verlag, ISBN 978-3-925805-09-7, 14,90 Euro


Pressemitteilung November 2010:
Ein Vierteljahrhundert und keine halben Sachen:

Volles Engagement für die Literatur seit 25 Jahren im Tabu Litu Verlag

Koblenz. „Je stärker in den vergangenen Jahren die Fixierung der großen Verlage auf Rendite, je weniger Geduld mit den Autoren und Sorgfalt mit ihren Büchern, um so glücklicher bin ich mit meinem Tabu Litu-Konzept“, so Klaus-Dieter Regenbrecht zum Jubiläum am 1. Dezember.

1985 begann es mit handgemachten, schreibmaschinengesetzten Büchern und führte über den PC, die immer professioneller werdende Textverarbeitung, den eigenen Internetauftritt (seit 1998 http://www.kloy.de) schließlich zur digitalen Fertigung von Büchern: book on demand. Bücher, die erst dann und in der Menge produziert werden, wie die Bestellungen eingehen. Das bringt gerade kleinen Verlagen einen enormen Vorteil in Kalkulation und Lagerung. Technische Entwicklung richtig verstanden und genutzt, kann auch größere künstlerische Freiheit bedeuten.

Ursprünglich sollte der Verlag nur das literarische Großunternehmen „Tabu Litu – ein documentum fragmentum in neun Büchern“ von KD Regenbrecht in geplanten fünf Jahren herausbringen. Kaum waren die ersten Exemplare 1985 fertig, änderte sich fast alles. Das Konzept wurde komplett umgekrempelt und konnte erst 1999 mit dem Roman „Die Rheinland-Papiere oder Die Tricks der Bücher“ beendet werden. Eigentlich sollte damit auch das Projekt Eigenverlag für den Tabu-Litu-Mann zuende gehen. Es kam aber wieder einmal anders. 2003 erschien als erstes digital produziertes Buch der Krimi „Continuity – Hitchcocks, Pocahontas“. Den Titel darf man ruhig wörtlich nehmen und als Versprechen, kontinuierlich weiterzuarbeiten. Es folgten nämlich weitere Erzählungen und Romane, zuletzt im Oktober 2010 „AmoRLauf – ein Bildunsgroman“, der sicher einer der unterhaltsamsten Romane des Koblenzer Autors ist und deshalb auch von den Verkaufszahlen her einiges verspricht.

„Auf diese Entwicklung bin ich stolz“, resümiert Regenbrecht, „diese Ausdauer und Beharrlichkeit hätte kein anderer Verlag je aufgebracht. Und meine Bücher haben mich herumgebracht.“

Besprechungen nicht nur in regionalen Zeitungen, auch in Stadtmagazinen wie Zitty, Berlin, Ausstellungen in Buchhandlungen und Büchereien von Herford nach Deggendorf, Lesungen im gesamten Bundesgebiet, Auftritte bei internationalen Literatur-Kongressen, Rundfunk und Fernsehen: Die gesamte Palette, wenn auch in bescheidenem Rahmen.

Als nächstes Projekt soll der Roman über das romantische Rheinland heute, „Die Rheinland-Papiere“, zur BUGA in Koblenz neu aufgelegt werden.


September 2010:

AmoRLauf – Ein Bildungsroman
ISBN 978-3-925805-77-6, 220 Seiten, 24,90 Euro (Hardcover mit Schutzumschlag)

Michelle Foller, Anfang Vierzig, unterrichtet Französisch und Physik an einem Leipziger Gymnasium. Sie ist gebürtige Französin, hat zwei Kinder, und die Ehe mit ihrem Mann steckt in der Krise. Da lernt sie den neuen Kollegen Eberhard Raitts kennen. Ihn umgibt eine Aura des Geheimnisvollen und sie verliebt sich in ihn. Damit wird sie in eine Kettenreaktion hineingezogen, die sich immer schneller und chaotischer entwickelt. Männer verschwinden, Pornobilder und Erpressermails tauchen auf. Und was ist mit dem fragmentarischen Manuskript? Enthält es die Androhung eines Amoklaufes? Michelle will die Wahrheit herausfinden und macht sich auf eine bis zum überraschenden Ende spannende Suche.

Der Roman präsentiert aktuelle Themen aus Schule und Bildung auf eine sehr unterhaltsame und anschauliche Art und Weise. Auch die deutsche Geschichte mit der RAF-Vergangenheit und Wiedervereinigung wird im zweiten Teil des dreiteiligen Werkes, in einem Science Fiction Manuskript, höchst überraschend umgedeutet. Diesen Roman, das fünfzehnte Buch im fünfundzwanzigsten Jahr des Tabu Litu Verlages, wird man nicht mehr aus der Hand legen wollen, bevor nicht die letzte Seite gelesen ist.

Hier die Links zum Umschlag und zum Workshop mit Leseproben.


Die ungebrochene Relevanz verschiedener Seiten von kloy.de zeigt sich z.B. bei google:
Meine Seite zu "postmoderner Roman"  ist immer unter den Top 5  von mehreren 100.000.

Die Rheinromantik erfreut sich erneut eines steigenden Interesses und damit auch der Roman "Die Rheinland-Papiere".

Ein Klassiker seit jeher: Karriereplanung für Schriftstellerinnen und Autoren.


Seit Anfang 2010 ist der Tabu Litu Verlag dem Informationsverbund Buchhandel, (IBU) angeschlossen. Bestellungen über den Buchhandel können nun noch problemloser und schneller erledigt werden. Der Verlag wird auch mit den letzten vier Neuerscheinungen auf der Leipziger Buchmesse (18. - 21. März 2010) vertreten sein (Halle 4: B300).


Jetzt lieferbar: Klaus-Dieter Regenbrecht
Transit Wirklichkeit, Roman
296 Seiten, 29,90 E
ISBN 978-3-925805-55-4
(gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag)


Die beiden weiblichen Hauptpersonen sind Helga und Gudrun. Sie leben zusammen in West-Berlin; die eine ist Taxifahrerin und die andere, Helga, arbeitet im Theater in der Requisite, hat aber ein Theaterstück geschrieben. Und zwar über die Zeit und Umstände, unter denen beide sich kennen gelernt haben: Bei Straßenkämpfen und in der Hausbesetzerszene.
Die drei Teile des Romans entsprechen drei Zeitstufen: Grenze = Sommer 89, Helga erfährt, dass ihr Stück aufgeführt werden soll. Erste Ereignisse in Ungarn (deutsche Botschaft usw.). Strom = Herbst (November) 89, Proben laufen. Die Mauer fällt. Drama = März 90, Uraufführung des Stückes, erste freie Wahlen in der DDR. 

Der Konflikt liegt darin, dass Gudrun die Verarbeitung ihrer Erlebnisse und deren Zurschaustellung im Theater als Verrat durch ihre Freundin empfindet und sie deshalb während des Schlussapplauses von der Beleuchtungsgalerie her auf der Bühne erschießen will. Der Schuss geht daneben und im Trubel unter, weil Helga diesen Schluss antizipiert und auf der Bühne inszeniert und damit die Realisierung verhindert. Dahinter steckt zum einen das Problem »Wem gehört die Geschichte« auf der persönlichen Basis der beiden Freundinnen als auch auf der politischen (DDR, Widerstand), zum anderen geht es um Realität und Inszenierung, Wirklichkeit und Wahrheit. Außer den beiden Protagonistinnen tauchen zwei Westdeutsche aus Köln auf, lernen die beiden im Sommer kennen, sind im November in Berlin und werden auch zur Uraufführung eingeladen. 

Der Roman ist erklärtermaßen und in jeder Hinsicht postmodern, so sind z. B. eine ganze Reihe von Szenen Paraphrasierungen aus der Sendereihe „100 Meisterwerke“, die damals sehr erfolgreich in der ARD lief. Das Romangeschehen ist keine platte Abbildung einer wie auch immer gearteten Realität, sondern Darstellung des prallen Lebens, das sich in phantasievollen Sprachbildern manifestiert. Dennoch ist der Roman auch ein konventionell lesbarer Roman, denn alle Personen (mit Namen und Biographie) sind eindeutig in Raum und Zeit erkennbar.

„Wir als Angehörige einer sich zusammenfindenden Kulturnation dürfen uns dabei einer Technik bedienen, die nicht abbildet und damit im Moment der Reproduktion schon Lüge produziert, weil sie Totes als Lebendiges vorführt, sondern einer Technik, die bildet, weil sie lebendig ist,“ heißt es am Ende des Romans.

Den Tagebuchnotizen kann man entnehmen, wie sich der Roman entwickelt, wie die Ereignisse der Wiedervereinigung aus der Distanz wahrgenommen und wie sie in die Fiktion eingebaut werden. Interessant sicher auch, dass eben diese Notizen fast während des gesamten Schreibvorgangs als Teil des Romanstoffes angesehen und erst kurz vor der Veröffentlichung herausgenommen wurden. Nach zwanzig Jahren vervollständigen sie nun den Roman zusammen mit der Zeittafel zu einem lebendigen Bild einer sehr bewegten und bewegenden Geschichte.

Fast genau zwanzig Jahre, nachdem der Roman zum ersten Male aufgelegt wurde (500 nummerierte und am 3. Oktober 1990 handsignierte Exemplare), gibt es die Neuauflage, die um Tagebuchnotizen des Autors aus dem Zeitraum Juli 1989 bis Oktober 1990 und eine Zeittafel der Wiedervereinigung ergänzt wird. 

Vor zwanzig Jahren begann die Arbeit an dem Roman »Die Grenze, der Strom und das Drama«, der in der Taxifahrer-, Theater- und Hausbesetzerszene spielt und mit einem novellenartigen Schuss von der Kanzel (hier: Schuss aus der Beleuchtungsgalerie des Theaters) endet. Handlungsort: Westberlin zur damaligen Jetztzeit, also 1989. 

Als dann die Ereignisse, die zur Wiedervereinigung führten, ihren Lauf nahmen, entschied sich der Autor, die Ereignisse nicht zu ignorieren, sondern in das Romangeschehen einzubauen. Liest man den Roman heute auch nur auszugsweise, wird man dem Text vieles entnehmen und abnehmen, sein Alter jedoch wohl kaum. Er wirkt nach wie vor frisch und frech. Das mag auch an der Struktur liegen, die sich an Video-Clips orientiert und für jedes Kapitel einen eigenen Ton findet und ein eigenes Setting schafft. Diese Live-Mitschrift ist ein ganz ungewöhnliches Dokument, das aus der Flut der Veröffentlichungen zum Thema nach wie vor herausragt.

Schauen Sie sich hier den Umschlag an und hier geht es zu Leseproben.

Stimmen zur Erstauflage:

Dieses Buch ist ein pulsierender Schmelztiegel: eine spannende Story, sex and crime, Reflektion, Literaturtheorie, Zeitaktualität, die Welt des Theaters, Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung. Ein ungemein lebendiges Buch, das Beste, was wir bisher von Regenbrecht kennen."
(Schreibkraft Koblenz 10/1990)

"Auch wenn es erst Probleme bereitet, die Klammer für diese klaffende Wunde namens Roman zu finden, am Ende muss man sich damit zufrieden geben, dass dieser blutende Riss niemals vernarbt."
(Rhein-Zeitung, Koblenz 13./14.10.1990)

"Keine leichte Kost für den Leser, doch fasziniert der Schriftsteller durch jandlsche Sprachkaskaden und eine manchmal an Thomas Bernhard erinnernde bärbeißige Ironie. Reizvoll auch seine Dialoge mit den eigenen Figuren und dem Leser. Eine erfrischend originelle und individuelle Neuerscheinung."
(S3-TV Kulturkalender 25.1.1991)

"... dieser flackernde Text aus Realitätspartikeln, Zitaten und kurzen Geschehenssträngen hat für mich einen starken und sehr aktuellen Reiz, ich verstehe, dass dies eine authentisch zeitgenössische Wahrnehmung und Spiegelung der Welt ist."
(Dieter Wellershoff, Köln 1991)